Dr. med. Barbara
Madlener

Ärztliche Psychotherapeutin

Dr. Barbara Madlener

Vita

Dr. Barbara Madlener hat in ihrer über 20 jährigen Praxistätigkeit und dank kontinuierlicher Fortbildung als ärztliche Psychotherapeutin umfangreiche Erfahrung bei der Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen sammeln können.

Bei orthopädischen Erkrankungen treten häufig auch Beschwerden auf, die an eine psychosomatische Ursache denken lassen. Hier kann durch eine fachübergreifende Zusammenarbeit ein multimodales Behandlungskonzept entwickelt werden, das sowohl körperliche als auch seelische Faktoren berücksichtigt.

Beruflicher Werdegang

Seit 1.4.2017 Psychosomatische Abteilung im Orthopädiezentrum Theresie

Seit 2013 Privatpraxis für Psychotherapie in München-Harlaching

1993 – 2013 Niederlassung in eigener Praxis für Neurologie und Psychotherapie in München Giesing mit Ehemann Dr. med. Michael Madlener / Berufsbegleitende Balint-Gruppe  sowie Supervision

1990 – 1992 Assistenzarzt- Tätigkeit in der psychiatrischen Fachklinik München-Gauting / Berufsbegleitende Weiterbildung Psychosomatik und Psychotherapie

1989 – 1990 Assistenzarzt-Tätigkeit in der Neurochirurgischen Uni- Poliklinik München -Großhadern

1988 Assistenzarzt-Tätigkeit in der Neurochirurgischen Uni -Klinik München r. d. Isar

1987 Approbation und Promotion zum Thema „Die Anatomie der absteigenden Bahnen im ZNS“

1984-1987 Studium der Medizin an der Technischen Universität München

1983-1984 Studium der Medizin an der Universität Würzburg

1980-1983 Studium der Medizin an den Universitäten Pisa und Siena

Tätigkeitsschwerpunkte

Depression

Depressionen sind häufige Erkrankungen in jedem Lebensalter.

Oft verstecken sich depressive Verstimmungen hinter körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, oder unspezifische Schmerzen am ganzen Körper.

Die Behandlung erfolgt durch psychotherapeutische Gespräche sowie antidepressiv wirksame Medikamente.

Schlafstörungen

Ursachen chronischer Schlafstörung sind meist durch psychische Probleme bedingt. Deshalb setzt man bei Behandlung heute nicht mehr auf abhängig machende Medikamente sondern Gespräche.

Stressbelastung

Andauernder Stress äußert sich anfangs eher unspezifisch in Schlafstörungen, Unwohlsein, Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit und Ängsten.

Körperliche Auswirkungen zeigen sich oft als Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Müdigkeit und Schwindel.

Burn out

Nach aktuellen Untersuchungen erleben 20 Prozent aller  Arbeitnehmer heute burn out-ähnliche Phasen und leiden unter gesundheitlichen Folgen von Stress am Arbeitsplatz.

Beschwerden bei Burn out können sehr unterschiedlich sein:

  • Schlafstörungen und Albträume, Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen
  • Erhöhter Blutdruck, Herzklopfen und Engegefühl in der Brust
  • Übelkeit und Verdauungsbeschwerden (Erbrechen oder Durchfälle)
  • Sexuelle Probleme,  Gewichtszunahme oder -abnahme infolge veränderter Essgewohnheiten
  • Verstärkter Konsum von Nikotin, Alkohol oder Koffein

Unbehandelt  kann das Burnout-Syndrom zu chronischer Depression,  schweren körperlichen Erkrankungen oder auch  zur Abhängigkeit von Suchtmitteln führen.

Nur frühzeitige  fachärztliche Hilfe und Behandlung kann dies verhindern

Ängste und Panikerkrankung

Es gibt keinen Menschen, der frei von Angst ist. Angst rettet uns ständig das Leben, wenn wir uns  z. B. im Auto anschnallen. Ohne dass es uns immer bewusst ist, führt uns Angst durch die Gefahren des Lebens.

Bei manchen Menschen nimmt die Furcht aber ein übersteigertes Ausmaß an,  man  spricht von einer Angsterkrankung. Angsterkrankungen zählen neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.

Eine unbehandelte Angststörung kann sich immer mehr verselbstständigen. Es kommt zur „Angst vor der Angst“, die Betroffenen ziehen sich immer mehr aus dem Leben zurück, quälen sich außerdem häufig mit Ein- und Durchschlafstörungen und haben aufgrund der Auswirkungen ihrer Krankheit oft Probleme in der Partnerschaft oder der Familie sowie im Berufsleben. Eine Gefahr liegt auch im Dauergebrauch von Beruhigungsmitteln oder Alkohol , die zwar kurzfristig wirken , längerfristig aber Abhängigkeit erzeugen.

Eine Panikstörung äußert sich in anfallsartig auftretenden körperlichen Reaktionen wie Atemnot, Engegefühl in der Brust, Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüchen, Taubheitsgefühl oder Kribbeln, begleitet von psychischen Symptomen  wie Schwindelgefühlen, Angst vor Kontrollverlust, verrückt zu werden oder zu sterben. Allgemeine Symptome sind Hitzegefühle oder Kälteschauer mit Gänsehaut.